Barbara Müller

Anlage Marzahner Promenade

„Flanieren statt Treppensteigen” – mit diversen Utensilien, wie Kugelschreiber, Schere, Papier und ­Kreide, hält sich die in Zwickau geborene Künstlerin Barbara Müller im nördlichen Teil der Marzahner Promenade auf. Sie entdeckt die Gegebenheiten des Ortes, will auf­nehmen, unter­suchen und sichern. Diese Handlung versteht sich als „erweiterte Bestandsaufnahme”, eine Vermittlung zwischen dem Gegenstand und seiner Wahrnehmung. Sie erfolgt durch einfache Prozesse des Rekonstruierens, wie Abformen, Abfalten, Abreiben, Verdoppeln, Verpacken, Umzeichnen, Notieren. Der flüchtige Moment der Aktionen ist Programm. Anwohner können sich beteiligen. Im Anschluss entsteht eine Dokumentation, die auf der Promenade verteilt wird.

  • Ein weißes Band aus Papier formt den Verlauf von grauen Betonstufen nach.
  • Zwei Hände halten ein kleines weißes Batt, auf dem die Künstlerin Barbara Müller die Kieselsteine des Waschbetons einer Beeteinfassung mit blauem Stift abgemalt hat.
  • Barbara Müller formt mit weißem Papier die Ecke einer Beeteinfassung aus Waschbeton ab.
  • Mit Kreide zeichnet die Künstlerin Barbara Müller die Umrisse verdunstender Pfützen auf der Promenade nach.