Sebastian Gräfe

Songs of Hope

Ein sehr poetisches Kunstprojekt mit dem Titel „Songs of Hope” realisiert der in Grimma geborene Künstler Sebastian Gräfe in der Marzahner Promenade im Oktober und November 2010. Er lässt immer an den Donnerstagen zwischen 16.00 und 17.00 Uhr einen Schauspieler durch die Promenade flanieren. Unter dem Arm trägt er einen sogenannten Ghettoblaster. Sein Weg führt vom S-Bahnhof Marzahn zum Freizeitforum Marzahn am anderen Ende der Promenade. Aus den Boxen des Ghettoblasters  dringt jedoch keine laute Musik, sondern der frühlingshafte Gesang heimischer Vögel. Sebastian Gräfe sagt selbst: „Mit dieser Geräuschkulisse spaziert der Protagonist (...). Er ist dabei ganz Flaneur, das heißt, er hält inne, wo es ihm beliebt, setzt sich hier und da auf eine Bank, promeniert entlang der Schaufenster der Ladengeschäfte, sieht sich die Gegend an ...”

  • Ein Mann in blauer Jacke trägt einen Ghettoblaster auf seiner Schulter.
  • Ein Mann mit blauer Jacke mit einem Ghettoblaster auf einer Mauer sitzend.
  • Ein Mann mit blauer Jacke mit einem Ghettoblaster auf einer Parkbank sitzend.
  • Ein Schauspieler, blaue Jacke und rote Mütze tragend, sitzt neben dem Ghettoblaster auf einer Betontreppe.